Grenzüberschreitende zahlunger in einer neuen dimension

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und des sich rasch verändernden Geschäftsumfeldes stehen Treasurer in Unternehmen vor komplexen Aufgaben – nicht zuletzt, wenn es um die Expansion ihrer internationalen Aktivitäten geht.

Länderübergreifende Kooperationen sind zwar leichter als je zuvor, doch der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr kann Unternehmen noch immer vor große Herausforderungen stellen.

Treasurer sind stets bestrebt, Zahlungsflüsse in Fremdwährungen zu vereinfachen und effizienter zu gestalten. Ihre Aufgabe ist es, das Unternehmen gegen Wechselkursschwankungen abzusichern, Preistransparenz herzustellen und Betriebsrisiken zu managen. Das Hauptziel liegt jedoch darin, jederzeit und überall die Übersicht und Kontrolle über globale Cash-Positionen zu haben.

Dieses Ziel verfolgen alle Organisationen, von multinationalen Großkonzernen hin zu neu gegründeten Start-up-Unternehmen. Mit der Größe des Unternehmens und steigender Länderpräsenz wachsen allerdings auch die Herausforderungen. Der Zugang zu effektiven, bequemen grenzüberschreitenden Zahlungen einschließlich der FX-Dienste ist somit von zentraler Bedeutung.

Länderübergreifende Zahlungen sind für zu viele Unternehmen ein Problem

Die Durchführung internationaler Zahlungen ist heute immer noch oft umständlich, ineffizient und mit verdeckten Kosten verbunden.

Herkömmliche Prozesse stehen in dem Ruf, langsam und intransparent zu sein. Es kann vorkommen, dass Auftraggeber einer Zahlung nicht wissen, wann eine Überweisung beim Empfänger gutgeschrieben wird oder welcher Betrag am Ende ankommt.

Diese Unsicherheit hat zahlreiche Ursachen:

  • Kosten: Grenzüberschreitende Zahlungen sind teurer als Inlandszahlungen. Deswegen ist es häufig schwierig, durch mehrere Korrespondenzbanken entstehende Gebühren genau zu bestimmen und zu berücksichtigen. Daraus resultieren Wertverluste sowie ein Mangel an Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit.
  • Informationen und Rückverfolgbarkeit: Zahlungsmitteilungen laufen über mehrere Banken – so können Zahlungsinformationen verloren gehen, was die Abstimmung von Zahlungsflüssen erschwert.
  • Komplexität:Da viele Unternehmen mit immer mehr Lieferanten weltweit arbeiten, müssen sie eine größere Zahl von Konten eröffnen und verwalten. Daraus erwächst eine zunehmende administrative Last.
  • Risiken: Durch die Führung mehrerer Fremdwährungskonten ist das Unternehmen Devisenrisiken ausgesetzt. Das hat zusätzliche Kosten zur Folge und erfordert einen größeren Verwaltungsaufwand.

Leider konterkarieren diese Probleme die Bemühungen von Treasurern und Finanzleitern, eine kosteneffektive, hochgradig automatisierte und durchgängige Abwicklung des Zahlungsverkehrs sicher zu stellen.

Neue Services revolutionieren den internationalen Zahlungsverkehr

Banken arbeiten verstärkt an Lösungen, um die genannten Probleme zu adressieren und die Erfahrung Ihrer Kunden bei der Abwicklung internationaler Zahlungen zu verbessern. Vor diesem Hintergrund bringen SWIFT, der Bankensektor im Allgemeinen und Société Générale insbesondere, die Standardisierung von Zahlungsprozessen voran.

Die Initiative SWIFT gpi will den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr durch schnellere, vollständig nachverfolgbare Zahlungen grundlegend verändern. Société Générale zählt zu den aktivsten Banken überhaupt, die sich um die Entwicklung und Optimierung dieser Lösung verdient machen. Die Bank hat zudem eine umfassende Reihe von Diensten rund um SWIFT gpi erarbeitet: Beispiele hierfür sind PSR gpi und gpi Tracker, welche auf der Web-Banking-Plattform SG Markets zur Verfügung stehen.

Ein exzellenter Kundenservice ist allerdings nicht ohne bessere FX-Dienste zu haben. Der Devisentausch verursacht bei grenzüberschreitenden Zahlungen oftmals zusätzliche Kosten und Komplexität. Üblicherweise versuchen Unternehmen, die Schwierigkeiten im internationalen Zahlungsverkehr dadurch zu umgehen, indem sie Lieferanten in ihrer eigenen Landeswährung oder einer anderen Leitwährung wie z. B. US-Dollar bezahlen. Dies minimiert die Anzahl von Währungen und Konten, die geführt werden müssen.

Unsere Lösung PAY FX ermöglicht Unternehmen mehr Flexibilität im Umgang mit ihren Geschäftspartnern. Zahlungen erfolgen in lokalen Währungen, ohne dass inländische Konten notwendig sind.

Société Générale-Kunden können bis zum Jahresende über ihr normales Konto Transaktionen in mehr als 120 Währungen abwickeln und diese dabei gleichzeitig über das Zahlwegtracking von gpi verfolgen.

Dies vereinfacht das Cash Management deutlich und bringt uns an unser Ziel. Wir stehen nämlich für einen nahtlosen Zahlungsverkehr und kombinieren dafür den grenzüberschreitenden gpi-Standard mit einer umfangreichen, effektiven FX-Lösung. Selbst wenn die Branche Probleme nicht hundertprozentig ausschließen kann, haben wir hiermit einen wesentlichen Fortschritt zur Verbesserung des internationalen Zahlungsverkehrs erreicht. Unsere Expertise im Working Capital Management zusammen mit der Automatisierung von Zahlungsprozessen kann für unsere Kunden reibungslose Transaktionen sicherstellen und gleichzeitig Wachstum, Liquidität und Rentabilität erhöhen.